Kampfstarken Sachsen am Ende keine Siegchance gelassen

Die Schwedter Besetzung in Eibau: Jon Luke Mau, Paula Boese, Patryk Grzegorz Baranski, Julia Busch, Ken Goldschmidt und Coach Jan Schulze (steh. v.l.) sowie Lucy Herweg und Samin Delikhoun (sitz. v.l.).

Im Vergleich unseres Schwedter Gewichthe-ber-Bundesligateams bei der SG Fortschritt Eibau zeigte das Team von Coach Jan Schulze – auch wenn es natürlich auf die Leistung jedes Einzelnen ankommt – eine super Mannschaftsleistung und konnte den Kampf mit 606,3 zu 501,2 Punkten gewinnen. Alle drei Tabellenpunkte (Reißen, Stoßen, Gesamtwertung) landeten damit im Gepäck der Gäste.

Die starken Sachsen hatten sich durchaus eine Chance auf den Punkt im Reißen ausgerechnet. Hier wechselte die Führung zunächst mit fast jedem Versuch. Die Eibauer versuchten wirklich alles, aber letztlich konnte sich unser Team hier souverän mit 236,9:197,6 Zählern durchsetzen.

Auch im Stoßen letztlich dominante Gäste

Auch in der zweiten Teildisziplin fightete das Eibauer Team. „Da unser Team jedoch immer die letzten beiden Hebungen mit dem Tagesbesten Ken Goldschmidt hatte, konnten wir auch hier reagieren und jegliche Bemühungen abwehren“, so Jan Schulze. Knapp wurde es letztlich nicht. Im Stoßen stand es am Ende 369,4:303,6 für das TSV-Sextett, bei dem vom Reißen zum Stoßen Julia Busch für Samin Delikhoun eingewechselt wurde.

Für das TSV-Team starteten:
Paula Boese – 75 kg Reißen/97 kg Stoßen = 108,0 Punkte
Lucy Herweg – 70 kg/86 kg = 90,0 Punkte
Samin Delikhoun – 62 kg Reißen =35,5 Punkte
Julia Busch – 74 kg Stoßen = 41,0 Punkte
Patryk Grzegorz Baranski – 135 kg/160 kg = 107,8 Punkte
Ken Goldschmidt – 125 kg/164 kg = 113,0 Punkte
Jon Luke Mau – 105 kg/130 kg = 111,0 Punkte

Am Ende bedankten sich die Schwedter, die jetzt mit 16:2 Punkten bereits Rang 2 in der Liga sicher haben, beim sächsischen Gastgeber-Team und auch für ein sehr fachkundiges sowie faires Publikum. 

Am 7. März (17.30 Uhr, Külzviertel-Sporthalle) erwartet das TSV-Team vor heimischer Kulisse mit dem Tabellenfünften SV Empor Berlin einen weiteren starken Gegner.    (jm)

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2. Bundesliga: TSV-Heber treten in Eibau an

Nach dem souveränen 3:0 gegen die KG Zittau-Görlitz vor knapp zwei Wochen ist am morgigen Sonnabend (21. Februar) das nächste sächsische Team Kontrahent des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt in der 2. Bundesliga.

Die Oderstädter reisen als Tabellenzweiter mit 13:2 Punkten und einer Team-Bestmarke von mehr als 700 Zählern an. Eibau ist gegenwärtig mit 8:10 Punkten Vierter der Tabelle und hat einen Bestwert von 555,3 Punkten in dieser Saison zu Buche zu stehen. 

Nach etlichen personellen Wechseln zuletzt darf man gespannt sein, welches Sextett Coach Jan Schulze diesmal fit an die Hanteln schicken kann. Er prognostizierte nach zuletzt nur 537,8 Punkten für sein Team schon mal eine „alles andere als leichten Auswärts-Aufgabe“. Für diese wünschen wir viel Erfolg!                 J. Matthies

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Emilia glänzt mit neuen Bestleistungen

Mit diesem Sextett absolvierten die Schwedter Aktiven ihren Landesliga-Heimwettkampf.

Auf eigener Bühne trat unser junges Landesliga-Team diesmal in der Berlin-Brandenburg-Landesliga gegen den USC Viadrina aus Frankfurt (Oder) an.

Aus Schwedter Sicht zeigte Emilia Gabriel einen besonders starken Wettkampf mit sechs gültigen Versuchen und neuen Bestleistungen im Reißen, Stoßen und somit natürlich auch im Zweikampf. Auch die anderen fünf jungen Heberinnen und Heber nutzten den Wettkampf, sammelten wichtige Erfahrungen und machten weitere Schritte nach vorn.

Je vier Aktive kommen pro Disziplin in die Wertung

„Schon in gut einer Woche geht es dann weiter nach Potsdam – dort werden unsere Oderstädter erneut zeigen wollen, dass sie auf dem richtigen Weg sind“, blickt Abteilungsleiterin Anita Busch voraus.

Ergebnisse:
Reißen Schwedt 285,30 Punkte – USC Viadrina 417,22 Punkte
Stoßen Schwedt 355,83 Punkte – USC Viadrina 512,92 Punkte

Gesamtwetung Schwedt 641,13 Punkte – USC Viadrina 930,14 Punkte

TSV-Einzelergebnisse (pro Disziplin kommen die vier besten Punktwerte in die Tageswertung):
Jolina Müller (Jg. 2004) – Reißen 38 kg = 82,54 Pkt.; Stoßen 46 kg = 99,92 Pkt.; gesamt: 182,47 Punkte
Zoe Hanse (2013) – Reißen 27 kg = 70,69 Pkt.; Stoßen 33 kg = 86,39 Pkt.; gesamt: 157,08 Punkte
Emilia Gabriel (2013) – Reißen 27 kg = 70,26 Pkt.; Stoßen 33 kg = 85,87 Pkt.; gesamt: 156,13 Punkte
Elias Ramm (2012) – Reißen 55 kg = 61,81 Pkt.; Stoßen 71 kg = 79,70 Pkt.; gesamt: 141,61 Punkte
Robert Schnur (2010) – Reißen 36 kg = 50,19 Pkt.; Stoßen 60 kg = 83,65 Pkt.; gesamt: 133,83 Punkte
Leo Schulz (2012) – Reißen 35 kg = 51,14 Pkt.; Stoßen 41 kg = 59,91 Pkt.; gesamt: 111,05 Punkte

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2. Bundesliga: TSV-Sextett setzt sich klar durch

Das TSV-Team gegen Görlitz-Zittau: Omed Alam, Samin Delikhoun und Ken Goldschmidt (steh. v.l.) sowie Leonie Höffler, Ida Moerck und Paula Boese (sitz. v.l.).     Fotos: Jörg Matthies

Einen weiteren souve-ränen Sieg in der 2. Bun-desliga haben unsere Gewichtheber des TSV Blau-Weiß 65 am vergangenen Wochen-ende in heimischer Külzviertel-Sporthalle eingefahren. Einiges war diesmal aber anders als bei vorangegangenen Wettkämpfen dieser Saison.

Diese Veränderungen bezogen sich vor allem auf das eingesetzte Personal. Gegenüber dem November-Auftritt gegen Potsdam (1:2) standen diesmal nur zwei, gegenüber dem letzten Bundesliga-Duell Anfang November in Dortmund (3:0) gab es immerhin auch noch drei Veränderungen. So kam diesmal unter anderem Leonie Höffler (Jahrgang 2011) zu ihrer Bundesliga-Premiere.

Gelungenes Debüt für Leonie

Zum ersten Mal in der 2. Bundesliga an der Hantel: Leonie Höffler (Jahrgang 2011).

„Ein absolut geplanter Einsatz“, verriet Coach Jan Schulze hinterher. Allerdings war eigentlich vorgesehen, dass Höffler lediglich das Reißen absolviert. Unter der Woche aber erkrankte Jon Luke Mau, sodass Leonie einen kompletten Wett-kampf absolviert – fünf gültige Hebungen brachten ihr am Ende 65,0 Punkte für das Konto des gastgebenden TSV.

Der startete im ersten Durchgang mit drei Heberinnen, wobei sich insbesondere Paula Boese erneut als Zuverlässigkeit in Person erwies. Mit 110 Punkten verfehlte sie ihre Saisonbestmarke nur um einen Zähler. Samin Delikhoun brachte alle sechs Hebungen im Reißen und Stoßen gültig in die Wertung und steigerte sich mit 87,0 Zählern um vier Punkte gegenüber dem Dezember-Wettkampf.

„Dänisch“ wurde es beim Gastgeber dann in der zweiten Gruppe. Omed Alam kam „aus einer wirklich sehr schweren Verletzung am Ellbogen“, wie Jan Schulze berichtete. Beim „Aufbauwettkampf“ war deshalb Sicherheit das erste Gebot, sodass seine 70,2 Punkte nicht auf die Goldwaage zu legen sind. Alams Landsfrau Ida Moerck musste bei den jeweils dritten Versuchen der beiden Teildisziplinen passen – am Ende fehlte ihr ein Zähler am dreistelligen Resultat. Sechsmal gültig stand auch für Ken Goldschmidt im Protokoll – mit 122 kg im Reißen und 161 kg im Stoßen schaffte er bei 106,8 Punkten nicht ganz seine Saisonbestleistung.

Schon in gut einer Woche geht es weiter

Ken Goldschmidt schaffte mit sechs gültigen Hebungen diesmal 106,6 Punkte.

Insgesamt aber fuhren die Schwedter gegen die Gäste aus Sachsen (mit 4:11 Punkten jetzt Achter im Neuner-Feld dieser Staffel) einen souveränen 3:0-Sieg ein: Das TSV-Sextett gewann das Reißen mit 199,4:141,8, das Stoßen mit 338,4:291,8 und damit die Gesamtwertung mit 537,8:433,8 Punkten. Damit untermauerten sie ihren zweiten Rang mit 13:2 hinter dem AC Potsdam (3:0 gegen Empor Berlin).Im Kampf um Platz 1 muss wohl weiter davon ausgegangen werden, dass die Landeshauptstädter sich keinen Ausrutscher leisten werden, der dann dem TSV-Team helfen würde.

In gut einer Woche geht es für den TSV dann zum Tabellenvierten Fortschritt Eibau. „Da wird es deutlich schwieriger“, prognostizierte Coach Schulze schon mal.      Jörg Matthies

 

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rbb-Fernsehen bei TSV-Gewichthebern zu Gast

Auch „Inklusionskind“ Lisa wurde von der rbb-Kamera bei ihren Trainingsübungen (hier unter Anleitung von Anita Busch) gefilmt.

„Ton an – Kamera läuft“ – so hieß es dieser Tage in der Külzviertel-Sporthalle, und zwar bei den jungen Gewichthebern. Das „rbb“-Fernsehen beim TSV! Wie kam das denn?

Gewichtheber-Abteilungs-leiterin Anita Busch erzählt zu den Hintergründen: „Vor gut zwei Jahren lernten wir Lisa beim Family Day in Schwedt kennen. Lisa wollte, wie ihr Bruder es bereits tat, an die Hantel.“ Bis dahin habe es bei den Gewichthebern nur erste Ideen zum Thema Inklusion gegeben – „doch an diesem Tag“ (Lisa lebt mit körperlichen Handicaps) und danach „wurde daraus etwas Konkretes. Wir lernten uns gegenseitig kennen und sagten ganz einfach: Na klar, warum nicht? Keiner hatte etwas zu verlieren!“

So wurde Lisa das erste „Inklusionskind“ im Gewichtheben beim TSV Blau-Weiß 65. Von Anfang an hatten die anderen Sportler keine Berührungsängste. Lisa wurde genau dort abgeholt, wo sie gerade steht und sehr schnell ein fester Teil der Trainingsgruppe.

Mehrfach Auszeichnungen für beispielhafte Arbeit

Was ist daraus geworden? „Aus diesem kleinen Anfang wurde ein echtes Herzensprojekt“, sagt Anita Busch. Die Arbeit der Abteilung und insbesondere auch ihrer Übungsleiter wurde inzwischen sogar bei den Wettbewerben „Sterne des Sports“ auf Landesebene und bei der bundesweiten Ausschreibung „Machen 2025“ ausgezeichnet. „Diese Anerkennung zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – und machte auch andere auf unsere Arbeit aufmerksam.“

Abteilungsleiterin Anita Busch gab den rbb-Reportern gern Auskunft über die Arbeit bei den TSV-Gewichthebern.

Und so meldete sich nun also ganz spontan im neuen Jahr das „rbb“-Fernsehen bei den TSV-Gewichthebern und zeigte großes Interesse am hiesigen Inklusionsprojekt. Innerhalb weniger Tage konnten alle Formalitäten geklärt werden. Ein großes Dankeschön geht dabei an die Stadt Schwedt und die Mitarbeiter im Sportkomplex Külzviertel.

Nun hieß es dann also: „Kamera ab!“ Reporter, Kamera- und Ton-Team staunten nicht schlecht, was unsere Weightlifting-Kids leisten und wie vielseitig das Training aufgebaut ist. „Besonders beeindruckt waren sie von Lisa und ihrer tollen Entwicklung in den letzten Monaten“, so Anita Busch. Lisa Lange ist inzwischen sogar Landesmeisterin bei den Jüngsten geworden und hat zum Schwedter Team-Titel in Brandenburg 2025 beigetragen!

Das Fazit von Anita Busch lautet folgerichtig: „Und wieder bestätigt sich: Wir sind auf dem richtigen Weg. Hier treffen Leistungssport und Inklusion aufeinander – hier bei uns, beim Gewichtheben im TSV Blau-Weiß 65 Schwedt.“          Jörg Matthies

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Julia Busch in Kopenhagen an der Hantel

Julia Busch startete in Dänemarks Hauptstadt beim „Kopenhagen-Cup“.

Blau-Weiß-Heberin Julia Busch ging vor wenigen Tagen beim „Kopenhagen-Cup“ in der dänischen Hauptstadt an die Hantel. Die 16-jährige Sportschülerin ist gerade noch im Aufbautraining für nächste Wettkampfhöhepunkte – dafür lief es mega gut. Fünf von sechs Versuchen bei ansprechenden Lasten waren gültig. Im Reißen brachte sie 55 kg in die Wertung, der beste ihrer drei Versuche im Stoßen stand mit 75 kg im Cup-Protokoll. Der Blick geht jetzt für Julia schon Richtung Supercup Ende März. 

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