Knapp unter 200 Punkten geblieben

Vor dem Duell der 2. Gewichtheber-Bundesliga gab es in der Külzviertelhalle am vergangenen Sonnabend das Landesliga-Duell Blau-Weiß 65 Schwedt II gegen ASK Frankfurt (Oder), das die Gäste mit 238,0:197,5 Punkten für sich entschieden.

Sechs Heberinnen und ein Heber traten für Blau-Weiß II in der Berlin-Brandenburg-Liga gegen den Gast aus Frankfurt (Oder) an.      Foto: Anita Busch

Beim Gastgeber, bei dem leider Till Rohde verletzungsbedingt pausieren musste, kamen ganz junge Aktive aus den Geburtsjahrgängen 2009 bis 2011 zum Einsatz. Aber auch beim Gast war die Altersstruktur ganz ähnlich, gilt die Landesliga allgemein doch als Bewährungsstation für den Nachwuchs. Die Punktzahlen der jeweils fünf besten Heber kommen im Reißen und Stoßen in die Tageswertung.

Julia Busch war mit 59,0 Zählern beim TSV II nach genau 100 kg im Zweikampf die beste Punktesammlerin. Alissa Filonenko kam ihr mit 52,0 Punkten am nächsten. In die Wertung kamen zudem 39,0 Zähler für Leonie Höffler, 18,0 Zähler für Pia Berkholz sowie 20,0 Punkte für Jaden Unger (nur Stoßen) und 9,5 Punkte für Anthea Ransch (nur Reißen). Außerdem kam Kim Birkholz zum Einsatz.

Die Frankfurterin Amelie Bortel (Jahrgang 2007) war mit 70,0 Punkten die Beste in diesem Wettkampf.  (jm)

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Wanderpokal für Tizian Kluth

Tizian erhält den Pokal von Abteilungsleiter Jan Schulze.      Foto: Anita Busch

Die Gewichtheber des TSV Blau-Weiß 65 vergeben seit einigen Jahren jeweils nach Ablauf eines Kalenderjahres eine besondere Ehrung: Ein Athlet erhält nämlich den „Wanderpokal“ der Abteilung.

2021 war Ken Fischer mit der Trophäe geehrt worden, ein Jahr später gab er sie dann an Jon Luke Mau weiter. Vor dem Zweitbundesliga-Vergleich am zurückliegenden Sonnabend durfte sich diesmal nun Tizian Kluth über diese Auszeichnung freuen, die ihm Abteilungsleiter Jan Schulze überreichte.

Die Begründung für diese Wahl fiel den Verantwortlichen nicht schwer. Neben einem starken 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften sprach für „Tizi“ ganz besonders, dass auf ihn stets Verlass ist. Immer ist er zur Stelle – selbst wenn er mitunter letztlich gar nicht zum Einsatz kommt – bei Wettkämpfen der 2. Bundesliga und auch der Landesliga. „Stets ist er für alle anderen da!“, hieß es kurz und bündig in der Begründung. Dass er den Tag später mit einem starken Auftritt in der 2. Bundesliga „garnierte“, passte bestens zu dieser Ehrung. Glückwunsch, Tizian!    (jm)

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Haushoher Erfolg in Meißen

 

Zuverlässig wie immer: Auch in Meißen überzeugte Paula Boese für den TSV Blau-Weiß 65 (hier beim jüngsten Heimwettkampf gegen Eibau).          Foto: Jörg Matthies

Wie angekündigt kehrten Omed Alam und Maiken Christensen zurück in die Mannschaft. Beide konnten ihre Punktwerte aus dem Saisonauftakt bei Empor Berlin annähernd bestätigen. Alam ließ für 320 kg im Zweikampf 141,4 Zähler gutschreiben (Mitte November waren es 149), Christensen steuerte 110 Punkte (zuletzt 112) zum Gesamtergebnis bei.

Einen starken Auftritt in Meißen zeigte Dennis Hansch: Auch er schaffte sechs gültigen Hebungen – am Ende standen 290 kg im Zweikampf und 121,6 Punkte zu Buche. Ken Fischer bestätigte mit 296 kg und dafür 120 Punkten exakt den Wert vom 11. November in Berlin. Auch Paula Boese hob sechsfach gültig und erreichte sehr gute 111 Punkte. Komplettiert wurde das Gäste-Resultat durch das Duo Leon Schedler/Tizian Kluth: Während Ersterer für 89 kg im Reißen 31,5 Punkte erhielt, kamen für Kluth für 161 kg im Stoßen 61,5 Zähler in die Tageswertung.

Mit 697 Punkten wurde die bisherige Saison-Bestleistung um 10,5 Punkte verbessert.

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Christmas-Cups für Julia und Jaden

Mehr als ein Dutzend Starter unter den insgesamt 30 Teilnehmern stellte das „Weightlifting Youth Team“ des TSV Blau-Weiß 65 beim Christmas-Cup. Jaden Unger (vorn) und Julia Busch (sitzend Mitte) gewannen für unseren gastgebenden Verein die Pokalwertung.   Fotos (2): Jörg Matthies

Zum letzten Kräftemessen in diesem Jahr trafen sich Nachwuchs-Gewichtheber der Altersklassen  11/12 und 13/14 aus Frankfurt (Oder), Potsdam, Luckenwalde und Schwedt in der Külzviertel-Sporthalle – es ging um den Brandenburger Christmas-Cup, der in beiden Altersbereichen jeweils an die punktbesten Mädchen und Jungen vergeben wurde. Zweimal strahlten am Ende TSV-Aktive mit den Siegerpokalen in der Hand. Weiterlesen

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Heim-Premiere 2023/24 souverän gemeistert

Daniela Gherman konnte für 97 kg im Reißen und 115 kg im Stoßen insgesamt 142,0 Relativpunkte fürs Protokoll verbuchen lassen.

Mit 3:0 Punkten (nach Siegen in den Teildisziplinen Reißen und Stoßen sowie in der Gesamtwertung) und 649,0:526,6 Relativ-punkten hat die Staffel des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt ihren zweiten Saison-Wettkampf in der 2. Bundesliga 2023/24 deutlich gewonnen. Punktbeste Heberin in Reihen des Gastgebers bei der Saison-Heimpremiere war die schwedische WM-Starterin Daniela Gherman mit 142,0 Zählern.

Bereits nach den ersten Versuchen wurde in der Külzviertel-Sporthalle offensichtlich: Die Gäste aus Sachsen hatte in der ersten Gruppe ihre drei punktschwächeren Heber nominiert, ehe in der zweiten Gruppe sichtbar aufgetrumpft werden konnte. Der jeweils verbuchte Rückstand war damit aber bei weitem nicht zu egalisieren.

Tom Hauff (17 Jahre) war am Sonnabend einziger TSV-Heber, der alle sechs Versuche gültig in die Wertung bekam.               Fotos (3): Jörg Matthies

In der ersten Teildisziplin, dem Reißen, ließen Lucy Herweg (in die Wertung kamen 72 kg), Paula Boese (74 kg) und Leon Schedler (89 kg) letztlich 113:60 Punkte gegenüber dem Gast anschreiben, nachdem dem TSV-Trio jeweils die letzten Versuche misslungen waren.

In der zweiten Gruppe hieß es nach den Hebungen von Daniela Gherman (97 kg), Tom Hauff (108 kg) und Ken Fischer
(128 kg) insgesamt 135,5:150,8 Punkte aus Gastgebersicht. Dadurch war also in der Summe aller sechs Heberinnen und Heber mit 248,5:210,8 Relativpunkten der erste Punkt für die Tabellenwertung durch die Oderstädter eingefahren.

Im Stoßen wächst der Vorsprung deutlich an

Nach einer zehnminütigen Pause folgte mit dem Stoßen die zweite Teildisziplin. Herweg (91 kg), Boese (92 kg) und Schedler (125 kg) – bis auf eine Hebung durchweg gültig – sorgten für einen deutlichen Führungsausbau durch insgesamt 186:101 Relativpunkten gegenüber den ersten drei Athleten der Gäste aus Ost-Sachsen.

Würde jeder der drei letzten Schwedter Heber wenigstens einen gültigen Versuch in die Wertung bekommen, war die Entscheidung frühzeitig gefallen. Gherman (115 kg), Hauff (135 kg) und Fischer (162 kg) ließen keinen Zweifel an diesem Vorhaben, wenn sich insbesondere die Schwedin Daniela Gherman auch sichtlich über ihre beiden Fehlversuche bei 120 bzw. 121 kg ärgerte – besonders bei der dritten Hebung war der kleine technische Fehler tatsächlich wohl nur für Experten sichtbar.

Diesmal als einziger „echter“ Schwedter im TSV-Team, schaffte Ken Fischer mit vier gültigen Hebungen insgesamt 290 kg im Zweikampf und 116 Relativpunkte.

Die zweite Gruppe (unter anderem mit dem punktbesten Heber des Abends, dem Eibauer Erik Ludwig/154,0 Punkte) ging dann mit 214,5:214,8 (wenn auch hauchdünn) erneut an die Gäste. Dem 3:0-Gesamtsieg des Schwedter Sextetts tat dies allerdings keinen Abbruch. Damit gelang im zweiten Saisonwettkampf der zweite Sieg.

Ein dritter soll bereits am bevorstehenden Sonnabend noch vor Weihnachten folgen, wenn der TSV beim AC Meißen (bisheriger Saison-Bestwert sind 403 Relativpunkte) haushoher Favorit ist und dann dem Vernehmen nach auch wieder mit Omed Alam und Maiken Christensen, also personell sogar noch verstärkt, antreten wird.

Große Aufgaben folgen im Januar und Februar

Die im Kampf um den direkten Wiederaufstieg entscheidenden ganz schweren Aufgaben folgen für die Oderstädter dann aber in den ersten beiden Monaten des kommenden Jahres – beide in heimischer Halle! Am 13. Januar wird der Berliner TSC in Schwedt zu Gast sein, der bisher einen Saisonbestwert von 704,5 Relativpunkten in der Wertung zu stehen hat. Nach der „Pflichtaufgabe“ zwei Wochen später beim Tabellen-Schlusslicht in Osnabrück folgt dann am 10. Februar in der Külzviertel-Sporthalle wohl das entscheidende Duell gegen das Team „Athletenschmiede“ aus Kiel – die „Nordlichter“ haben bisher mit 739,5 Zählern den Top-Wert der Saison gesetzt. Da werden dann Athleten und auch die Schwedter Zuschauer gleichermaßen gefordert sein.

Jörg Matthies

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Silber und Bronze für TSV-Nachwuchs

Erfolgreich sind am Wochenende drei junge TSV-Sportler von den Deutschen Gewichtheber-Meisterschaften der Jahrgänge 2006 bis 2009 aus dem bayrischen Roding zurückgekehrt. Im Gepäck waren unter anderem zwei toll erkämpfte Medaillen.

Stark in Roding: Silbermedaillen-Gewinner Tioll Rohde (Mi.), Julia Busch mit Bronze und dem Pokal für Gesamtplatz 3 im Jahrgang 2009 sowie Frederik Ruh.       Foto: Anita Busch

Am Freitag war für die blau-weißen Farben Julia Busch als Erste an den Hanteln gefordert. Mit fünf gültigen Versuchen (nur die zweite Hebung im Reißen ging knapp daneben) erzielte Julia nicht nur neue Bestleistungen im Stoßen mit 61 kg und im Zweikampf (108 kg), sondern erkämpfte sich im Jahrgang 2009 Platz 3 mit der drittbesten Punktzahl (179,25) hinter Heberinnen aus Dresden (Sachsen) und Flözlingen (Baden-Württemberg).

Die beiden TSV-Jungs, Till Rohde und Frederik Ruh, starteten dann am Sonnabend im Jahrgang 2009 in der (nach Körpergewicht unterteilten) sogenannten leichten bzw. mittleren Gruppe. 

Mit großartigen sechs gültigen Hebungen und letztlich 47 kg im Reißen sowie 58 kg im Stoßen konnte Till eine neue persönliche Zweikampfleistung von 105 kg ins Protokoll schreiben lassen – damit erkämpfte sich der Schwedter die Silbermedaille als deutscher Vizemeister hinter einem Aktiven aus Chemnitz (Sachsen)!

Gratulation  an das Trio zu neuen Bestleistungen

Auch Frederik Ruh zeigte sich kämpferisch, obwohl er letztlich nicht in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen konnte. Mit fünf gültigen Versuchen und prima neuen Bestleistungen im Reißen und Stoßen (50 kg/60 kg) stand mit 110 kg im Zweikampf am Ende der zehnte Platz in der mittleren Gruppe fest.

„Wir gratulieren Julia, Till und Frederik zu den starken Platzierungen und Bestleistungen – beim bayrischen Gastgeber bedanken wir uns für die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft 2023“, fasste Übungsleiterin Anita Busch die weite Reise in den deutschen Süden zusammen.    (Jörg Matthies)

 

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