Fokus lag auf Einzelleistungen der Athleten

0:3 beim Berliner TSC verloren – das sind die „nüchternen Zahlen“ des letzten Auswärtswettkampfes unserer Gewichtheber in der 2. Bundesliga 2024/25.

Das Schwedter Team in Berlin: Tom Hauff, Tizian Kluth, Ken Fischer, Coach Jan Schulze und Julia Busch (steh. v.l.) sowie Paula Boese und Samin Delikhoun (vorn).

Hintergründe zum TSV-Auftritt in der Hauptstadt liefert Coach Jan Schulze: „Da das Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga für unser Team bereits entschieden war, ging es beim TSC für uns mehr um die Einzelleistungen der eingesetzten Athleten. Diese Vorgaben wurden größtenteils erfüllt und teilweise sogar übertroffen.

Erfreulich waren die Leistungs-steigerungen von Samin auf 140 kg im Zweikampf, was 85 Punkte brachte, sowie die persönliche Bestleistung im Stoßen von Julia bei ihrem Bundesliga-Debüt.“ Gewohnt überzeugend seien die Leistung des Schwedter Tagesbeste, Ken Fischer, mit gut 120 Punkten und die „Zuverlässigkeit in Person“ von Paula Boese mit 116 Punkten gewesen.

„Etwas hinter den Erwartungen blieb Tom mit 80 Punkten zurück – er befindet sich aktuell im Leistungsaufbau und kämpfte sich durch. Stark gekämpft und alles gegeben hat Tizian nach einem Gewichtsklassenwechsel, was minus vier Kilogramm Körpergewicht für ihn bedeutete. Mit 283 kg im Zweikampf hat er die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft geschafft“, freuten sich Athlet und Trainer.

Saison-Ausklang am 8. März daheim gegen SC Empor

Der fasste sein Fazit so zusammen: „Alles in allem ein gelungener Auftritt unseres Teams. Herzlichen Glückwunsch an den TSC, der mit seinen beiden polnischen Gaststartern den Sieg nach Hause holte.“

Die Überraschung des Tages in der Gruppe C der 2. Bundesliga gelang wenige Kilometer entfernt dem AC Potsdam, der den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer Athletenschmiede Kiel mit 2:1 (710,6:702,6) bezwingen konnte.

TSV-Resultate im Überblick: Ken Fischer 125 kg Reißen / 166 kg Stoßen = 120,8 Punkte; Paula Bioese 80 kg/98 kg = 116 Punkte; Tizian Kluth 125 kg/158 kg = 90 Punkte; Samin Delikhoun 60 kg/80 kg = 85 Punkte; Tom Hauff 110 kg/144 kg = 80,6 Punkte; Julia Busch 55 kg/72 kg = 70 Punkte;
Gesamtresultat: Berliner TSC – Blau-Weiß 65 Schwedt 3:0 (608,0:562,4 Punkte)

Aktuelle Tabelle:
1. Athletenschmiede Kiel    16:2 Punkte
2. Berliner TSC                     12:6 Punkte
3. AC Potsdam                     10:11 Punkte
4. Blau-Weiß Schwedt         9:12 Punkte
5. SV Empor Berlin              1:17 Punkte

Am 8. März (Beginn 17.30 Uhr in der heimischen Külzviertel-Sporthalle) werden die Karten noch einmal neu gemischt. Im letzten Heimkampf soll ein Sieg zum Abschluss der Saison gegen den SV Empor Berlin eingefahren werden.                Jörg Matthies

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Fünfköpfiges Leitungsgremium gewählt

Im „Eiltempo“ und mit sehr überschaubarer Teilnehmerzahl hat vor wenigen Tagen die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Abteilung Gewichtheben stattgefunden.

Die neue Abteilungsleitung bilden Wolfgang Witthuhn, Anita Busch (Vorsitzende), Roland Taubert, Ines Taubert und Jan Schulze (v.l.).     Foto: Jörg Matthies

Zunächst bedankte sich Abteilungsleiter Jan Schulze für die gemeinsame gute Arbeit in den zurückliegenden vier Jahren seiner Amtszeit. Nahtlos stellte er die Kandidaten für das neue Leitungsgremium vor. Zuvor hatte man sich dafür entschieden, die Abteilungsleitung – die unter anderem ggf. auch für Beschlüsse zur Beitragshöhe in der Abteilung zuständig ist – auf fünf Personen zu erweitern.

Entsprechend des Vorschlages wurden jeweils einstimmig gewählt: Anita Busch als neue Abteilungsleiterin und Roland Taubert als deren Stellvertreter. Der Abteilungsleitung gehören darüber hinaus fortan Ines Taubert für die Finanzen sowie Jan Schulze als Verantwortlicher für die Bundesliga und Wolfgang Witthuhn als Landesliga-Verantwortlicher an.

Anita Busch wünschte in kurzen Abschlussworten der Abteilung weiter eine gute Entwicklung und dem Leitungsgremium eine harmonische Arbeit – „damit die Abteilung weiter das Aushängeschild unseres Vereins bleibt“, so Busch.                Jörg Matthies

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Thorsten Teichert wird mit TSV-Wanderpokal geehrt

Abteilungsleiter Jan Schulze gratulierte am Sonnabend Thorsten Teichert (li.) zur Ehrung mit dem TSV-Wanderpokal.

Traditionen soll man pflegen. Und so hat unsere Abteilung Gewichtheben am zurück-liegenden Sonnabend im Rahmen des Bundes-liga-Vergleichs mit dem AC Potsdam zum vierten Mal in Folge eine besondere Ehrung vorgenom-men: Die Blau-Weiß-Athleten vergeben seither jeweils beim ersten Heimwettkampf des neuen Jahres den begehrten Wanderpokal für das zurückliegende Jahr. Nach Ken Fischer, Jon Luke Mau und Tizian Kluth durfte sich nun Thorsten Teichert über die Auszeichnung freuen.

Thorsten, der viele Jahre lang Kapitän des TSV-Bundesliga-Teams und als Aktiver später auch bei den Masters noch sehr erfolgreich war, ist weit mehr als ein erfolgreicher Gewichtheber – „sein Engagement und seine Unterstützung prägen unseren Verein bis in die Gegenwart hinein“, hieß es bei der Begründung durch Abteilungsleiter Jan Schulze. Der überreichte Teichert die begehrte Trophäe, die dieser mit berechtigtem Stolz in Empfang nahm. Der Pokal ist ein sichtbares Zeichen des Dankes und der Wertschätzung durch die gesamte Abteilung. Herzlichen Glückwunsch!           (jm) Weiterlesen

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Erneut klares 3:0 im Brandenburg-Duell der 2. Bundesliga

Coach Jan Schulze (r.) brachte Jon Luke Mau, Paula Boese, Ken Fischer, Omed Alam, Tizian Kluth (blieb Ersatzstarter ohne Hebung), und Leon Schedler (stehend) sowie Ida Moerck und Lucy Herweg zum Einsatz. Samin Delikhoun (2.v.l.) hob diesmal außer Konkurrenz (sie schaffte 80,0 Punkte).         Foto: A. Busch

Auch wenn es in der Tabelle nach ganz oben und auch nach unten nur noch relativ geringen Spielraum gibt, stand für unsere TSV-Athleten in der
2. Gewichtheber-Bundesliga mit dem Vergleich gegen den AC Potsdam noch einmal ein Prestigeduell auf dem Programm
– geht es doch immerhin um die Frage, wer Brandenburgs stärkste Mannschaft in dieser Sportart hat. Auswärts hatten unsere Heber von Coach Jan Schulze beim Erstliga-Absteiger in den Landeshauptstadt im Herbst schon ein klares Zeichen mit dem souveränen 3:0-Erfolg (710,8:652,5 Relativpunkte) gesetzt. Auch diesmal gab es ein deutliches Resultat!

Im Gegensatz zu den beiden jüngsten Liga-Wettkämpfen (bei Schlusslicht Empor Berlin und beim klaren Tabellenführer in Kiel) kamen beim TSV diesmal auch wieder die erlaubten zwei ausländischen Aktiven zum Einsatz. Die beiden Dänen erfüllten in der gut besuchten Külzviertel-Sporthalle die Erwartungen vollauf: Omed Alam war mit 328 kg im Zweikampf, für die er 141,2 Relativpunkte bekam, bester Heber beim Gastgeber. Ida Moerck (73 kg im Reißen und 92 kg im Stoßen) kam auf ebenfalls sehr gute 112 Zähler.

Durchweg äußerst solide TSV-Auftritte

Weil der ACP auf seine Stamm-Heberin Viktoria Rudkovskaya, die stets für ein Resultat jenseits der 100-Punkte-Marke sorgt, erkrankt verzichten musste (Ersatzheber Magnus Gellert kam in Schwedt dagegen nur auf 55,0 Zähler), war – obwohl sich Potsdam mit dem Polen Bartolomiej Adamus/146,0 Punkte nochmal verstärkt hatte – somit eine Vorentscheidung gefallen. Mit sehr soliden Auftritten ließen Ken Fischer (125 kg/162 kg = 117,0 Punkte), Paula Boese (78 kg/95 kg = 107,0) und Lucy Herweg (74 kg/93 kg = 105,0) sowie Jon Luke Mau (53,5 Zähler für 114 kg im Reißen) und Leon Schedler (65,0 für 127 kg nur im Stoßen) dann auch nichts anbrennen.

Letztlich war der Punktevorsprung sogar noch ein bisschen größer als im Hinkampf.
3:0 bei 700,7:636,8 Relativpunkten hieß es am Ende deutlich für den Gastgeber.​

Nun stehen noch die Wettkämpfe gegen die beiden Hauptstadt-Teams auf dem Programm. Es bleibt abzuwarten, welche Besetzungen Jan Schulze für die Duelle beim Berliner TSC (22. Februar) und abschließend daheim gegen Empor Berlin (8. März) aufbieten wird. Bei zwei Siegen wäre noch Rang 2 möglich …        Jörg Matthies

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Haushoher Sieg gegen Gäste vom Team Potsdam 3

Zu siebt beim Landesliga-Wettkampf: Leonie Höffler, Julia Busch, Jaden Unger, Jens Blechschmidt und KIrill Taach hoben für die offizielle Wertung, Loreen Rogaar und Emilia Gabriel (vorn) schnupperten außer Konkurrenz Wettkampfluft.   Foto: A. Busch

Die zweite Blau-Weiß-Mannschaft, in der Regel mit Hebern aus dem TSV-Nachwuchs besetzt, hat den ersten Saisonerfolg in der Landesliga Berlin/Branden-burg geschafft und mit ihrem 3:0-Heimsieg gegen Team AC Potsdam 3 am zurückliegen-den Sonnabend für einen Doppelerfolg im Duell Schwedt kontra Landeshauptstadt gesorgt (in der Bundesliga folgte ebenfalls ein 3:0-Heimsieg/siehe Bericht).

Eigentlich wollte der Gastgeber diesmal sieben Heber antreten lassen (jeweils fünf pro Teildisziplin kommen dann in die Wertung) – Jens Blechschmidt hatte sich in den zurückliegenden Wochen als erfahrener Heber (Jahrgang 1998) fit für diesen Einsatz gemacht. Dann aber gab es kurzfristig zwei Ausfälle, sodass alle fünf eingesetzten Athleten für die Wertung hoben.

Am Ende waren es fast 100 Punkte Vorsprung

Und dies taten sie beeindruckend und teilweise erneut mit neuen Bestleistungen (Unger, Busch). Nach dem Reißen, bei dem sich der TSV nur drei ungültige bei insgesamt
15 Versuchen leistete, stand es 74,5:25,5 für Schwedt. Der erste Punkt war eingefahren. Und der zweite folgte mit vielen sehr guten Versuchen, wenn auch vier der fünf dritten Hebungen letztlich nicht in die Wertung gebracht werden konnten. Blau-Weiß entschied diese Teildisziplin klar mit 142,5:95,0 für sich.

Letztlich war Julia Busch mit 125 kg im Zweikampf (54 kg Reißen/71 kg Stoßen) punktbeste Schwedterin mit 68,0 Zählern. Leonie Höffler (37 kg/47 kg) ließ 58,0 Punkte gutschreiben, Jaden Unger (42 kg/60 kg) schaffte 45,0 und Jens Blechschmidt (76 kg/
91 kg) 34,0 Punkte. Komplettiert wurde das Resultat durch Kirill Taach (38 kg/46 kg), der dafür 12,0 Zähler erhielt. Beim 217,0:120,5-Gesamtergebnis gingen also 3:0 Punkte für die Tabelle an die Oderstädter.

Außer Konkurrenz schnupperten Loreen Rogaar (Jahrgang 2014) und Emilia Gabriel (2013) mit guten Versuchen wichtige Wettkampfluft im TSV-Trikot.                (jm)

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Erster interner Leistungsvergleich am Landesstützpunkt Schwedt

Erfolgreicher Jahresauftakt: Erster interner Leistungsvergleich in Schwedt

Der erste interne Leistungsvergleich am Landesstützpunkt Schwedt markierte den sportlichen Start ins neue Jahr. Auch die jungen Gewichtheber der TSG Angermünde nahmen die Einladung an und traten im olympischen Zweikampf an, der nach Sinclairwertung gewertet wurde. Im Mittelpunkt stand diesmal nicht die Platzierung, sondern das Ziel, persönliche Bestleistungen  zu verbessern – und das gelang vielen eindrucksvoll! Die Athleten zeigten eine starke Entwicklung und bestätigten ihren Trainingsfortschritt.

Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde als Anerkennung. Wir freuen uns auf weitere Wettkämpfe am Stützpunkt und danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit!

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