ODER Sund Team – AC Meißen

Oder-Sund Team

 

© Wenke Büssow-Krämer

Souveränes junges Team

Stralsund (MOZ) Ganz souverän mit 565,4:496,4 Punkten haben die Bundesliga-Gewichtheber des Oder-Sund-Teams (OST) Schwedt-Stralsund beim Saisonstart in der Jahnsporthalle der Stadt am Strelasund die Gäste vom AC Meißen bezwungen.Beim Saisonstart sofort gut drauf: Mit 136 Punkten war Tomasz Rosol (Oder-Sund-Team) der überragende Heber des Auftaktwettbewerbs gegen den AC Meißen. In Stralsund schaffte der Gastgeber fast ein 70-Punkte-Polster gegen die Sachsen. Dabei waren die OST-Verantwortlichen zum Auftakt in der deutschen Elite-Liga (Gruppe B) von verletzungsbedingten Ausfällen geplagt. Letztlich gingen in der ersten Gruppe für den Gastgeber Jon Luke Mau, Marius Zimmermann und Tomasz Rosol an den Start, während Ken Fischer, Martin Adler und Simon Darville in Gruppe zwei antraten.

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Ohne ungültige Versuche absolvierte die erste Gruppe den Durchgang im Reißen und brachte letztlich 122,5 Punkte in die Wertung. Gruppe zwei erlaubte sich nur zwei Fehlversuche und packte 91,7 Punkte aufs Ergebnis drauf. Damit führte das Oder-Sund-Team bereits nach der ersten Teildisziplin mit einem 34,5-Zähler-Polster. Die Gäste aus Sachsen hatten sich vier ungültige Hebungen geleistet.Beim Stoßen unterliefen der ersten OST-Abteilung drei Fehlversuche. Doch Mau, Zim-mermann und Rosol brachten am Ende 179,5 Punkte auf die Anzeige und bauten die Führung damit um weitere elf Zähler aus. Mit nur einem ungültigen Versuch leisteten die drei OST-Athleten der zweiten Gruppe dann noch ihren Anteil zum Stoß-Ergebnis von insgesamt 351,2 Punkten. Hier kamen die Kontrahenten aus Meißen nach vier Fehlschlägen auf 316,7 Punkte.Der Endstand mit knapp 70 Zählern Vorsprung für die zumeist jungen Heber von Oder und Sund stellte das Kräfteverhältnis des Zweikampfes an diesem Tag deutlich dar. „Die Jungs sind ja noch nicht lange wieder im Training – daher waren keine Bestleistungen zu erwarten“, sagte anschließend Trainer Roland Taubert. „Aber trotz der Menge an Verletzungen hat die Truppe das gebracht, was wir uns errechnet haben“, meinte Taubert. Mit dem Endergebnis können auch die Gäste gut leben. „Wir sind heute auch nicht in Optimalbesetzung angetreten, daher können wir mit dem ersten Wettkampf der Saison zufrieden sein“, bestätigt Michael Grellmann. Für den Trainer des AC Meißen heißt es nun, auch bei den kommenden Heimwettkämpfen beste Leistungen abzurufen und Gewinne einzufahren, um die Zielstellung Klassenerhalt zu erreichen. Auf Seiten des Oder-Sund-Teams sind es weniger die zu erwartenden Leistungen, welche die Haare grau werden lassen. „Personell sind wir nicht schlechter aufgestellt als im Vorjahr. Jetzt gilt es, die Kraft aufzuwenden, um die Saison auch finanztechnisch über die Bühne zu bringen“, sagt Teammanager Ronald Lade. Das erklärte Hauptziel ist es, die Akzeptanz dieses Sports am Sund wieder so zu verbreiten, damit gefüllte Hallen wieder zum gewohnten Anblick gehören. Eine Etappe auf diesem Weg ist der Wunsch, den angestrebten zweiten Platz der Staffel zu erreichen. In diesem Jahr gibt es jedoch kein Bundesliga-Gewichtheben mehr in Stralsund. Der nächste Heimwettkampf am 5. Dezember wird in Schwedt ausgetragen, wenn der SSV Samswegen zu Gast sein wird.

Ergebnisse Oder-Sund-Team im Überblick (Punkte und in Klammern Reißen/Stoßen): Tomasz Rosol 136,0 (128 kg/ 147 kg); Jon Luke Mau 105,0 (88 kg/ 113 kg); Ken Fischer 104,0 (111 kg/138 kg); Simon Darville 100,4 (125 kg/158 kg); Marius Zimmermann 61,0 (92 kg/105 kg); Martin Adler 59,0 (95 kg/115 kg)

 

Weitere Resultate des 1. Kampftages: Fortschritt Eibau – Chemnitzer AC 590,2:656,6; Berliner TSC – AC Vogtland 759,8:598,0

 

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