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Archiv für die Kategorie ‘International’

39. Treffen zwischen den Jugendauswahlmannschaften der Region Csongrad (Ungarn) und des Landes Brandenburg

24. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet

Die Abteilung Gewichtheben des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt bildete bei der 39. Auflage dieses Vergleiches mit 6 Sportlern und 3 Vertretern im Betreuerteam den Großteil der insgesamt 12-köpfigen Delegation die in diesem Jahr ins ungarische Szeged reiste. Für Laura-Sophie Kabs, Michael Schneider, Martin Adler, Jon Luke Mau, Karl Waldemar Schiffer und Jens Blechschmidt war es der erste „Auswärtsstart“ im Rahmen dieses Treffens, Leon Schedler (ASK Frankfurt) und Maximilian Leuschner (AC Potsdam) komplettierten das Heber-Team der „Ungarn-Neulinge“.

Mannschaft des BGFVJon Luke Mau

Ungewohnt und neu waren sicherlich auch die Rahmenbedingungen, angefangen von den hochsommerlichen Temperaturen über das interessante Rahmenprogramm bis hin zur Unterbringung in einem ungarischen Schülerinternat. Mehr…

EM Junioren – Lisa Marie Schweizer wird Achte

8. Oktober 2015 Keine Kommentare
(Leimen)

EM U23/Junioren • Schweizer wird Achte

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Die EM hat für die Deutschen Gewichtheber begonnen

Bei den Europameisterschaften der Junioren und unter 23-jährigen im litauischen Klaipeda hat die Deutsche Mannschaft am 6. Oktober das erste Ergebnis erkämpft. Mit dem Adler auf der Brust des Nike-Hebertrikots präsentiere Lisa-Marie Schweizer einen achten Platz in der Kategorie bis 63 Kilo der Juniorinnen und stellte dabei eine neue Bestleistung auf.

Der Tag begann mit einem strahlenden Sonnenschein über dem Hafen von Klaipeda und ein kleines Strahlen war auch am Ende des dritten Stoßversuches bei Lisa-Marie Schweizer zu sehen. In diesem Versuch ließ die blonde Frau vom Blau-Weiß Schwedt 94 Kilo auf das Hebereisen stecken und bewältigte diese Last so, dass die drei vor ihr sitzenden Referee’s nichts zu beanstanden hatten. „Ich musste diesen Versuch bringen“ sowie „Im Stoßen ging der Plan auf“, waren die Einschätzungen der Athletin und des Trainers. Diese 94 Kilo wurden nicht nur als gültiges Resultat in das Wettkampfprotokoll eingetragen, sondern waren zu gleich ein persönlicher Rekord für die Heberin von Heim- und Bundestrainer der U23 sowie Junioren Michael Vater. Der Rest des deutschen Teams, welches am Vormittag eine weitere Trainingseinheit beim Zentralstadion absolvierte, bejubelte diesen Bestleistungsversuch lautstark.

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Es war erst der zweite internationale Einsatz für Lisa-Marie Schweizer. „Ich war sehr aufgeregt und ein bisschen ging dadurch die Spannung verloren, was ich aber nicht als Ausrede für die Fehlversuche verwende“, schilderte die 20-jährige selbstkritisch. Den ersten Reißversuch bei 77 Kilo meisterte die Studentin mit Bravour. Die Steigerung auf 80, an der sie zweimal scheiterte, war an diesem sonnig kalten Tag zu schwer. „Die Erwartungen im Reißen konnte Lisa leider nicht erfüllen“, resumierte Trainer Vater.

Dann der Schock. Die Anfangslast von 90 Kilo im Stoßen ging schief. „Blöd erwischt“, war die Einschätzung der Psychologiestudentin. Das Trainerteam Detlef Blasche, Mike Riesterer sowie Michael Vater entschieden diesen Versuch noch einmal zu wiederholen, was dann auch gelang. Bevor es nach Absprache untereinander auf den Bestleistungsversuch von 94 Kilo ging, welcher wie bereits erwähnt gültig verlief.

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Der achte Platz, der am Ende für Lisa-Marie Schweizer heraussprang, ist für die Deutsche eine kleine persönliche Enttäuschung. „Ich wollte so gern die mir gegebene Chance für den EM-Start nutzen“, schaute die Schwedterin ein wenig wehmütig zurück. Dass sie es besser kann, will sie aber bei der anstehenden Bundesliga sowie Deutschen Meisterschaft unter Beweis stellen.

Der morgige fünfte Tag wird für die schwarz-rot-gelben Heber/innen mit zwei Besuchen in der Trainingshalle versehen sein, bevor es am Donnerstag weiter mit deutschen Einsätzen geht.

 

Jugend-Europameisterschaften

5. August 2015 Kommentare ausgeschaltet

Gewichtheben

Jugend-Europameisterschaften

 

Bei der Heimreise von den U-17 Europameisterschaften aus dem schwedischen Landskrona wird der Schwedter Gewichtheben Jon Luke Mau Edelmetall mit im Gepäck haben. In der Klasse bis 56 kg Körpergewicht konnte der Heber vom TSV Blau-Weiß 65 Schwedt mit einer neuen Bestleistung von 122 kg im Stoßen den Titel des Vizeeuropameisters erkämpfen.

Der an der Sportschule in Frankfurt/ Oder trainierende Sportschüler überzeugte bei seinen ersten internationalen Meisterschaften mit 6 gültigen Versuchen. In der ersten Teildisziplin, dem Reißen, hätte sich sein im Publikum sitzender Trainer Peter Käks vielleicht eine etwas progressivere Strategie der verantwortlichen Trainer gewünscht. Bei der Einstiegslast von 86 kg überwog wohl der Sicherheitsgedanke beim Betreuerteam. Nach 90 kg im zweiten Versuch beendete Mau das Reißen mit 92 kg in Versuch Nummer 3, damit blieb er 1 kg unter seiner bei der DM aufgestellten Bestleistung und lag zur Halbzeit auf dem 8. Platz. Die Aufholjagd im Stoßen begann der Schwedter mit 115 kg. Nach den folgenden 119 kg steigerte Mau auf 122 kg, 2 kg über seiner Bestleistung. Hier konnte der TSV-Heber seine Steigerungsfähigkeit im Wettkampf beweisen, er bewältigte diese Last. Die große Dichte der Konkurrenz in dieser Gewichtsklasse wird dadurch deutlich, dass der Titelträger im Stoßen ebenfalls 122 kg bewältigte, er war lediglich 110 Gramm leichter als Jon Luke Mau.

Die neue Zweikampfbestleistung von 214 kg brachte den Schwedter in der Zweikampfwertung auf den 5. Platz.

Mit Interesse verfolgten die Schwedter Gewichtheber auch den Auftritt des zweiten deutschen Vertreters in dieser Gewichtsklasse. Der Frankfurter Leon Schedler wird in der kommenden Saison für das ODER-SUND-TEAM Gewichtheben an den Start gehen. Mit einer Zweikampfleistung von 205 kg blieb er lediglich 1 kg unter seiner Bestleistung und belegte am Ende den 8. Platz in der Konkurrenz

R. Taubert

37. Internationaler Vergleich Csongrad – Brandenburg

7. Juli 2014 Keine Kommentare

Das 19. Mal reiste eine Delegation der Gewichtheber im Rahmen des traditionellen Vergleiches der Mannschaften des Komitates Csongrad und des Landes Brandenburg in das ungarische Szeged, um den nunmehr 37. Vergleich dieser langjährigen Beziehung zu bestreiten.Team Csongrad und Team BrandenburgDas Schwedter Gewichtheben stellte in diesem Jahr fast die Hälfte der Delegation. Neben den Aktiven Ken Fischer und Franz Gierke weilten Mirko Höffler als Kampfrichter, Istvan Zsedenyi als Dolmetscher und Roland Taubert als Leiter der Gruppe in Ungarn. In inzwischen gewohnter Manier erfolgte die Anreise über die ungarische Hauptstadt Budapest. Hier wurden die Brandenburger vom ungarischen Vertreter im Superschwergewicht bei den Olympischen Spielen in London, Peter Nagy, empfangen und in die Gastgeberstadt Szeged begleitet. Das war für die jungen Athleten bereits der erste Höhepunkt dieser Wettkampfreise.

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